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BPZ–AKTUELL   -   Dezember 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Jahr 2017 geht in seine finale Phase. Deutschland hat eigentlich allen Grund, zufrieden zurück zu blicken. Das Thema Flüchtlinge/Migration, je nach politischer Couleur oder Einstellung positiv oder negativ besetzt, hat sich trotz aller Emotionalitäten auf eine gewisse Griffigkeit reduziert, das Wirtschaftsklima steht auf Höchstniveau, wir sind der Musterknabe in Europa, ohne Lehrmeister zu sein und der traditionell unzufriedene Deutsche sprüht vor Konsumlust.

 

Was uns noch fehlt, ist eine Regierung. Solange die aus der politischen Mitte kommt, ist es im historischen Überblick nicht wirklich wichtig, ob sie von halb rechts oder halb links getrieben wird, solange der Weg durch die Mitte geht.

 

68 Jahre Bundesrepublik Deutschland haben gezeigt, dass das Land bei konservativer Regierung weder zur sozialen Kälte verkommt noch bei sozialdemokratischer Führung in den volkswirtschaftlichen Abgrund versenkt wird. Der Grund liegt ganz sicher darin, dass in vielen wesentlichen Grundsätzen zwischen den Parteien weitgehende Übereinstimmung herrscht. Die vielen wichtigen und notwendigen Gesetze oder Gesetzesänderungen der letzten Jahrzehnte beruhten zu mehr als 90 % auf Konsens.

Die weitgehende Übereinstimmung in wesentlichen Dingen ist leider kontraproduktiv für die Selbstdarstellung der Parteien. Sie stehen vor dem gleichen Problem wie z. B. die Hersteller von Premium-Automobilen. Die angebotenen Fahrzeuge haben ein derart hohes Qualitätsniveau und sind derart gleich, dass man im Wesentlichen Emotionen bemühen muss, um sich gegenüber dem Wettbewerber zu profilieren. In der Politik werden daher oft Grundsatzfragen an unterschiedlichen Positionen festgemacht, deren tatsächliche Bedeutung reichlich begrenzt ist, so dass unterschiedliche Positionen eigentlich leicht zu überwinden wären.

 

Die gescheiterten Jamaika-Konsultationen sind ein Paradebeispiel dafür. Es gab bereits vorher, von der Öffentlichkeit eher unbemerkt, eine große Übereinstimmung trotz unterschiedlichster Farbgebung. Das Problem war, das eigene Profil als herausragend in der anzustrebenden Koalition geschärft der Öffentlichkeit näher zu bringen. Wenn das zwei kleinere Parteien tun, geht das Profil des einen zwangsläufig zulasten des anderen.

 

Dieses Problem hätte eine große Koalition nicht. Hier besteht das Problem darin, dass der kleinere die besonderen Leistungen seiner Regierungstätigkeit so akzentuieren muss, dass das Wählervolk das vier Jahre später belohnt. Geht es Deutschland schlecht, ist der kleinere der Mit-Verlierer, geht es Deutschland gut, muss man bei dem Koalitionspartner auf interne Wirren hoffen, damit man sich als der Stärkere präsentieren kann.

 

Der aufgeklärte Bürger beobachtet das mit einem gewissen Vergnügen und hofft auf eine stabile Regierung, obwohl der breite Konsens der Parteien außerhalb Linker und AfD eine Minderheitsregierung ohne weiteres möglich machen würde.

 

Wie erfolgreich und trotzdem lautlos "Koalitionsverhandlungen" von statten gehen können, haben wir gerade in der jüngsten Vergangenheit selbst bei BPZ erlebt. Ich freue mich, Ihnen bereits jetzt im Vorgriff auf das neue Jahr mitteilen zu dürfen, dass mit Herrn Marco Zimmermann ein weiterer Steuerberater als Gesellschafter/Geschäftsführer bei uns für Sie tätig sein wird.

 

Auch wir versuchen in unserer Arbeit mit Ihnen und für Sie, immer einen Konsens herzustellen. Bei eingeschalteter Vernunft ist dies immer der beste Weg voranzukommen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

BPZ  Balmes, Pelka & Zimmermann

Steuerberatungsgesellschaft mbH

 

 

      - Thomas Zimmermann -

               Steuerberater

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